Sachantrag: | Kurskorrektur: Konsequent zu unseren Grundwerten stehen |
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Antragsteller*in: | Lukas Unger (KV Pinneberg) |
Status: | Modifiziert übernommen |
Eingereicht: | 14.03.2025, 23:04 |
Ä1-1 zu A2: Kurskorrektur: Konsequent zu unseren Grundwerten stehen
Antragstext
Von Zeile 1 bis 8:
Mit Robert Habeck sind wir mit einem kompetenten Spitzenkandidaten in den Wahlkampf gestartet. Allerdings hat sich die Art und Weise, wie der Anspruch, den Kanzler zu stellen, umgesetzt wurde, als ein Fehler entpuppt. Um für eine breite Schicht wählbar zu sein haben wir Kompromisse gemacht, die uns auf verschiedenen Ebenen geschadet haben. Die Bewegung "zur Mitte" hat nichts genützt. Wir haben fast doppelt so viele Wähler*innen an die Linke verloren wie an die Union.Dabei haben wir mit unserem konstruktiven und lösungsorientierten Stil ein klares Angebot gemacht, mit der Zielsetzung einer weiteren Beteiligung der Grüner an der kommenden Regierung. Wir konnten uns dabei jedoch nicht vollständig von unseren vorherigen Regierungsjahren und den damit gemachten Kompromissen auf Bundesebene lösen, in der wir von unserer progressiven Programmatik gezwungener Maßen abgewichen sind. Dies hat uns besonders bei linken Wähler*innen Stimmen gekostet, was sich auch durch die Diskussionen um das Zustrombegrenzungsgesetz begründet. Es ist aber auch festzustellen: FDP, Union und SPD, die sich am vehementesten an der von der AfD vorgegeben Fremdenfeindlichkeit beteiligt haben, haben deutlich mehr Stimmen an
Von Zeile 1 bis 8:
Mit Robert Habeck sind wir mit einem kompetenten Spitzenkandidaten in den Wahlkampf gestartet. Allerdings hat sich die Art und Weise, wie der Anspruch, den Kanzler zu stellen, umgesetzt wurde, als ein Fehler entpuppt. Um für eine breite Schicht wählbar zu sein haben wir Kompromisse gemacht, die uns auf verschiedenen Ebenen geschadet haben. Die Bewegung "zur Mitte" hat nichts genützt. Wir haben fast doppelt so viele Wähler*innen an die Linke verloren wie an die Union.Dabei haben wir mit unserem konstruktiven und lösungsorientierten Stil ein klares Angebot gemacht, mit der Zielsetzung einer weiteren Beteiligung der Grüner an der kommenden Regierung. Wir konnten uns dabei jedoch nicht vollständig von unseren vorherigen Regierungsjahren und den damit gemachten Kompromissen auf Bundesebene lösen, in der wir von unserer progressiven Programmatik gezwungener Maßen abgewichen sind. Dies hat uns besonders bei linken Wähler*innen Stimmen gekostet, was sich auch durch die Diskussionen um das Zustrombegrenzungsgesetz begründet. Es ist aber auch festzustellen: FDP, Union und SPD, die sich am vehementesten an der von der AfD vorgegeben Fremdenfeindlichkeit beteiligt haben, haben deutlich mehr Stimmen an