Änderungen von A2 zu A2 (Ä2 + ModÜ Ä1-1, -3, -4)
Ursprüngliche Version: | A2 (Version 1) |
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Status: | Modifiziert |
Eingereicht: | 12.03.2025, 19:27 |
Neue Version: | A2 (Ä2 + ModÜ Ä1-1, -3, -4) (Version 2) |
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Status: | Überweisung (Kreisvorstand) |
Eingereicht: | 15.03.2025, 01:00 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 1 bis 8:
Mit Robert Habeck sind wir mit einem kompetenten Spitzenkandidaten in den Wahlkampf gestartet. Dabei haben wir mit unserem konstruktiven und lösungsorientierten Stil ein klares Angebot gemacht, mit der Zielsetzung einer weiteren Beteiligung der Grüner an der kommenden Regierung. Wir konnten uns dabei jedoch nicht vollständig von unseren vorherigen Regierungsjahren und den damit gemachten Kompromissen auf Bundesebene lösen, in der wir von unserer progressiven Programmatik gezwungenermaßen abgewichen sind. Allerdings hat sich die Art und Weise, wie der Anspruch, den Kanzler zu stellen, umgesetzt wurde, als ein Fehler entpuppt. Um für eine breite Schicht wählbar zu sein haben wir Kompromisse gemacht, die uns auf verschiedenen Ebenen geschadet habenin Richtung Mitte bewegt. Die Bewegung "zur Mitte"Das hat nichts genütztuns auf verschiedenen Ebenen geschadet. Wir haben fast doppelt so viele Wähler*innen an die Linke verloren wie an die Union. Es ist aber auch festzustellen: FDP, Union und SPD, die sich am vehementesten an der von der AfD vorgegeben Fremdenfeindlichkeit beteiligt haben, haben deutlich mehr Stimmen an
Von Zeile 12 bis 15:
vollständig auf wissenschaftlicher Grundlage und Fakten stützen. Diese Politik müssen wir den Wähler*innen verständlich machenkommunizieren und dabei herausfinden, warum sie diese an bestimmten Stellen nicht akzeptieren.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere thematische Ausrichtung deutlich erweitert. Wir müssen uns vor allem in unserer Kommunikation wieder auf unsere Kernthemen
Von Zeile 18 bis 21:
besser machen könnte. Unzureichende Kompromisse müssen wir auch ablehnen, um nicht den Weg der SPD zu gehen und Machterhalt mit Veränderung gleichzusetzen. Dies können wir auch im Kreis Pinneberg leisten und unsere Zielsetzungen hier vor Ort klar benennen und im Rahmen unserer kommunalpolitischen Arbeit vorantreiben und kommunizieren. Klimaschutz und Klimaanpassung passiert vielmals vor Ort. Wir sind hier die treibende Kraft und kümmern uns, dass dies weiterhin auf der Tagesordnung bleibt. Auch im Rahmen von gerechter, zukünftiger Mobilität gilt es die Möglichkeiten durch das Deutschland-Ticket zu nutzen und Verkehre auszubauen. Funktionale Infrastruktur, günstige Wohnungen, starke und beteiligende Kinder- und Jugendpolitik und chancengerechte Bildung in gute Schulen und Kitas - dafür machen wir uns stark.
Die Positionen, die wir und insbesondere unsere Delegierten und Entscheidungsträger*innen wieder unnachgiebig vertreten müssen sind:
In der Opposition gilt es jetzt nochmal mehr in die Vernetzungsarbeit mit Verbänden, Vereinen und weiteren zivilgesellschaftlichen Stakeholdern zu gehen. Wir waren und sind das offene Ohr, dass Themen wahrnimmt und für existierende Probleme Lösungen auf den notwendigen Ebenen einbringt - ob für Umwelt- und Naturschutzverbände, für soziale Träger oder wirtschaftliche Unternehmen. Dieses Netzwerk werden wir intensivieren und ausbauen, mit dem Kreisvorstand als organisierendes Organ und in Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion und unseren Abgeordneten im Land und Bund. Auch unsere Präsenz wollen wir stärken, mit Infoständen und Initiativen vor Ort, mit Veranstaltungen und sichtbarer Pressearbeit. Dafür werden wir die Strukturen zwischen Kreisverband und Ortsverbänden weiterentwickeln und Synergieeffekte bestmöglich nutzen. Auch die große Anzahl an Neumitgliedern bringt uns hier neue Möglichkeiten - wir freuen uns über diesen Zuwachs und schaffen breite Möglichkeiten zur Beteiligung von allen Mitgliedern, die aktiv werden wollen.
Die Positionen, die wir wieder unnachgiebig vertreten müssen sind:
Von Zeile 32 bis 33 einfügen:
-Keine Entmündigung von Geflüchteten
-Die Zusammenarbeit mit einer Union unter Merz muss weiter kritisch hinterfragt werden